Die Buchten und Strände von Thailands Ostküste erstrecken sich zwischen Bangkok und der kambodschanischen Grenze über vier Provinzen. Diese Küste ist bekannt für lauschige, hinter Klippen verborgene Buchten, palmenum-säumte Strände, unzählige Fischerdörfer, reizvolle Inseln wie Ko Samet und Ko Chang und eine weitgehend ruhige See.
Hier liegen viele beliebte Badeorte, zu denen auch Pattaya, Asiens berühmtestes Seebad, gehört. In herrlicher Landschaft gibt es mehrere Nationalparks mit Wasserfällen, Tropfsteinhöhlen und unberührtem Dschungel. Die größten Sehenswürdigkeiten liegen entweder an der Küste oder direkt im Hinterland. Die Möglichkeiten zum Tauchen, Schnorcheln, Segeln, Fischen, Surfen gehören zu den besten Thailands. An der östlichen Golfküste herrscht tropisches Seeklima. Die Gegend ist wegen ihres Klimas ganzjährig gut zu bereisen, wobei die Hauptsaison zwischen November und April liegt.

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 Kleiner Mönch am Strand. Foto: T.A.T.
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Chonburi Ganz nahe bei Bangkok, über den Bang Na-Trat Highway erreichbar, liegt die Provinz Chonburi. Sie ist bekannt aufgrund ihrer gut erschlossenen Küstenregion. Von Bang Saen an reihen sich bis Sattahip, wo die Küste einen großen Bogen macht, bezau-bernde Buchten, Inselchen, Strände und Badeorte aneinander. Hinter Rayong ist die Küste bisher wenig erschlossen. Alljährlich im Oktober, zum Ende der Fastenzeit, beginnen im Wat Yai Intraram die Büffelrennen mit diversen Festlichkeiten. Die Tiere werden mit Tüchern bedeckt oder grellfarbig bemalt. Die Büffelreiter stärken sich vorher mit Mekong, ehe sie auf die 150 m lange Rennbahn gehen. Natürlich werden auch Wetten abgeschlossen.
Sehenswürdigkeiten in der Stadt Chonburi Im Wat Yai Intraram gibt es schöne Wandmalereien.
Sehenswürdigkeiten in der Provinz Chonburi Das Wat Tham Nimitr enthält die einzige Statue, die Buddha in einem Boot darstellt. Im Badeort Bang Saen liegt das Aquarium des Marine Scientific Centre, der Ocean-World-Vergnügungspark und der idyllische Khao-Khiew-Zoo. Si Racha ist bekannt für die scharfe Si-Racha-Soße; außerdem bietet der Ort gute Möglichkeiten, Seafood und Früchte einzukaufen. Die friedliche Insel Ko Sichang besticht mit einer klaren, reinen Luft.
Pattaya in der Provinz Chonburi Pattaya ist Thailands quirligster Ferienort und zieht jährlich über eine Million Urlauber aus aller Welt an. Hier ist immer Saison und ständig etwas los. Noch Mitte der 50iger Jahre war Pattaya ein Fischerdorf von mäßiger Bedeutung. Entdeckt wurde es von den Amerikanern während des Vietnam-Krieges. Damals schickte man Soldaten entweder nach Bangkok oder an den Strand, um sie für eine Urlaubswoche lang den Krieg ver-gessen zu lassen. Strahlende Sonne, blaues Meer, junge Leute, ein in mehreren Stadtteilen konzentriertes, bunt schillerndes Nachtleben und ständig neue komfortable Ho-tels, sorgten für einen ununterbrochenen Aufschwung. In Pattaya gibt es darüber hinaus die besten Wassersportmöglichkeiten des Landes und zahlreiche Kongress- und Tagungsmöglichkeiten. Inzwischen gibt es nirgendwo sonst im Land ein größeres Angebot an Sportaktivitäten. Mit seinen 14 Golfanlagen im Umkreis von 50 Kilometern ist das Seebad heute auch für Golfer ein wahres El Dorado.

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 Ko Chang - Blick auf die Insel. Foto: T.A.T.
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Sehenswürdigkeiten in der Stadt Pattaya Pattaya City hält ein vielfältiges Unterhaltungsangebot mit Travestie-Shows, Discotheken und exklusiven Restaurants bereit. In Pattaya Cliff liegen Hotels mit ruhigeren Buchten, während es in Pattaya Beach eher quirlig zugeht. Jomtien Beach ist ein 14 Kilometer langer Familienstrand, Naklua Bay liegt in ländlicher Atmosphäre, beher-bergt einige Privtavillen und ruhige Buchten. Im Elephant Village werden Vorführungen mit Elefanten dargeboten; in der Kobra-Show kann man spektakulären Vorführungen mit Giftschlangen beiwohnen. Mini Siam ist ein Park mit maßstabsgetreuen Nachbildungen bedeutender Bauten Thailands; im Nong Nooch Village, einem 240 Hektar großen Erholungszentrum, werden folkloristische Aufführungen dargeboten. Weitere Attraktionen sind die Orchideenzucht Pattaya Garden, der WasserVergnügungspark Pattaya Park und der Affenfelsen, auf dem Hunderte zahmer Affen hausen. Eine Besichtigung wert sind darüber hinaus das Fischerdorf Bang Sare und der Tropengarten Panarak Park.
Rayong Die Stadt Rayong ist bekannt für ihre feinen Sandstrände und bietet viele Strandhotels an der herrlichen Küste. Die Provinz besitzt ruhige Buchten und reizende kleine Fischerdörfer mit typischen Märkten, die einen Abstecher lohnen. Im Gegensatz zu Pattaya ist es hier sehr ruhig, und damit ideal zum Ausspannen. Charakteristisch ist die von Palmen gesäumte, stellenweise zerklüftete Küste. Im Hinterland erstrecken sich Hügel, Wälder, ausgedehnte Gummiplantagen und üppige Obstpflanzungen. Zwischen Mai und Juli findet in Rayong die Obsternte statt, ein Grund zum Feiern: Zibetfrucht, Mangostanenfrucht und Zwillingspflaume spielen die Hauptrolle beim alljährlichen Obstfest, zu dem Umzüge mit bunt geschmückten Festwagen, Miss-Wahlen und Gärtnerwettbewerbe gehören. Aus Rayong kommen auch die berühmte Krabbenpaste nam phrik kapi, die Fischsauce nam pla und köstliche getrocknete Fischprodukte.
Sehenswürdigkeiten in der Stadt Rayong Im Wat Lum Mahachai befindet sich der Schrein König Taksins, das Wat Pa Pradu stammt aus der Ayutthaya-Zeit, und Phra Chedi Klang Nam ist eine kleine Pagode auf einer Insel im Fluss Rayong.
Sehenswürdigkeiten in der Provinz Rayong Die Insel Ko Samet ist mit dem Boot vom Fischerdorf Ban Phe aus zu erreichen. Die sechs Kilometer lange und drei Kilometer breite Insel ist wegen ihres tiefblauen Was-sers und ihrer Strände beliebt, das Landesinnere ist von Dschungel überzogen: Paradiesstrände sind Ao Phrao, Ao Phai und Hat Sai Kaeo. Im Khao-Chamao-Khao-Wong-Nationalpark werden viele verschiedene Pflanzenar-ten und eine Vielzahl von exotischen Schmetterlings- und Vogelarten gehütet. Der Khao Laem Ya-Mu-Ko-Samet-Nationalpark ist ein maritimer Nationalpark, der ein zwölf Kilometer langes Strandgebiet und mehrere Inseln umfasst. Im Strandpark Suan Son trifft man Thailänder beim Picknick. Suang Wang Kaew ist ein Erholungsgebiet mit Bungalow-Dörfern; in der Höhle Khao Wong sind 80 Kammern voller Stalagmiten und Stalagtiten zu bewundern.
Chanthaburi Thailands Edelsteinzentrum Chanthaburi halten viele für die attraktivste Stadt des Landes. Händler aus aller Welt treffen sich dort im Edelsteinviertel (Talat Phloi). In der ganzen Provinz gibt es viele Edelsteinminen, die berühmt sind für ihre Sternsaphire. In der Provinz ist deutlich der vietnamesische Einfluss spürbar: Um 1885, als die christlichen Vietnamesen in ihrer Heimat verfolgt wurden, ließen sich viele von ihnen nahe des Flusses Chanthaburi nieder. In der Stadt reihen sich an der Uferstraße Rim Nam Road im Vietnamesenviertel zahlreiche Läden in malerischen Holzhäusern aneinander.
Sehenswürdigkeiten in der Stadt Chanthaburi Das ‘King Taksin The Great’s Monument’ ist König Taksin gewidmet, der im 18. Jahrhundert die Birmanen aus der Stadt vertrieb. Die Gegend um die Si Chan Road ist ein wichtiges Zentrum des Edelsteinhandels. Vor allem Rubine und blaue Saphire werden in der Provinz geschliffen. Im Marinemuseum werden aus dem Meer geborgene archäologische Kostbarkeiten von im Golf versunkenen Handelsschiffen ausgestellt.
Sehenswürdigkeiten in der Provinz Chanthaburi Am ‘Löwenkap’, Laem Sing, befinden sich die Reste zweier Festungen. Die Region zeichnet sich besonders durch ihre schönen Nationalparks aus: den Khao-Kitchakut-Nationalpark mit dem 13-stufigen Krathing Wasserfall, Höhlen und einer Heilquelle, den Khao Soi Dao Nationalpark mit dem Nam Tak Soi, einem 16-stufigen Wasserfall, vielen Schmetterlingen und Bungalows zum Übernachten sowie den Khao-Sabap-Nationalpark, der mit einem der artenreichsten Regenwälder Thailands ein Tierparadies für fast 200 verschiedene Tierarten darstellt. Das Früchtefest wird im Mai oder Juni genauso farbenprächtig und schön wie in der Provinz Rayong gefeiert. Trat Die kleine, lebendige Stadt Trat ist Ausgangspunkt für Ausflüge auf vorgelagerte Inseln wie Ko Chang oder für einen Entdeckungstrip in den Ostzipfel des Landes. In der Nähe der kambodschanischen Grenze gelegen, war die Stadt im 19. Jahrhundert kurzzeitig von Franzosen besetzt. Auch in der Umgebung von Trat gibt es Edelsteinminen. Der hier vorkommende Königsrubin gilt als besonders wertvoll.
Sehenswürdigkeiten in der Stadt Trat Der Wat Buppharam, auch ‘Blumentempel’ genannt, stammt aus der Ayutthaya-Periode. Sehenswürdigkeiten in der Provinz Trat Ngopkap ist der Ausgangspunkt für die Insel Kong und den Meeresnationalpark Ko Chang mit knapp 50 Inseln.
Ko Chang Das 36 Kilometer lange und bis zu 15 Kilometer breite Archipel ist die Hauptinsel des Ko Chang Marine Nationalparks. Im Inselinneren erstreckt sich dichter Regenwald, der als einer der am besten erhaltenen in ganz Südostasien gilt. Bis Mitte der 80er Jahre war Thailands zweitgrößte Insel Ko Chang - auch „Elefanten-insel“ genannt - mit den rund 50 vorgelagerten kleineren Inseln noch Militärs, Schmugglern und Piraten vorbehalten. Doch seit die Insel mit Strom vom Festland versorgt wird, mit Autofähren erreichbar ist und die neue Ringstraße den Zugang zu den meisten Stränden ermöglicht, ist die wilde Inselwelt Ostthailands ein beliebtes Ziel von Touristen. An den schönsten Stränden, Hat Sai Kao, Klong Plao oder der Kai Bae Bucht, sind BungalowSiedlungen jeder Kategorie entstanden.
Sehenswürdigkeiten auf Ko Chang Fast 800 Meter hohe Berge, tiefgrüner Dschungel mit Wasserfällen und einer artenreichen Tierwelt, malerische Lagunen und herrliche Badestrände machen den Reiz des Inselreiches im östlichen Golf von Thailand aus. Der Dschungel des Archipels ist Hei-mat von Affen, Rotwild, Schlangen und über sechzig Vogelarten. Den Rana Ko Chang, einen exotischen Frosch, gibt es nur hier. Das vorgelagerte Korallenriff bietet Tauchern eine bezaubernde und artenreiche Unterwasserwelt.
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Quelle: Tourism Authority of Thailand / bearbeitet von pairola-media |