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Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Der Krieg in Südostasien und das Regime der Roten Khmer haben die Wirtschaft an den Rand des Ruins gebracht. Nach der Entmachtung der Roten Khmer durch vietnamesische Truppen entspannte sich die Versorgungslage allerdings. Die Infrastruktur wurde weitgehend zerstört, und die Landwirtschaft, in der der Großteil der Bevölkerung beschäftigt ist, erholt sich nur langsam. Wichtigstes landwirtschaftliches Erzeugnis ist Reis. Hauptexportgüter sind Holz und Rohkautschuk, letzeres wird überwiegend in die GUS exportiert. Es gibt einige Bodenschätze, hauptsächlich Phosphor, Eisenerz, Bauxit, Silikon und Mangan, die (abgesehen von Phosphor) bislang jedoch aufgrund der instabilen politischen Verhältnisse und der unzulänglichen Infrastruktur nicht ausgebeutet wurden. Die staatliche Agentur KAMPEXIM ist für Im- und Exportangelegenheiten sowie ausländische Hilfszahlungen zuständig. Wichtigster Handelspartner war bislang die ehemalige UdSSR (70%). Die Währungskrise von 1997 wirkte sich besonders auf ausländische Investoren aus. Kambodscha ist Mitglied der Association of South-East Asian Nations. Haupthandelspartner sind nun Japan und Australien, gefolgt von Taiwan, Thailand und Südkorea.
Geschäftsverkehr
Hemd und Krawatte sind angebracht. Englisch- und Französischkenntnisse sind hilfreich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.00-11.30 und 14.00-17.30 Uhr.
Kontaktadresse
Informationen erteilt die Botschaft in Berlin (s. Adressen).