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Informationen Korea (Nord)

» Gesundheitssystem Korea (Nord)

Gesundheit

Gesundheit

Nein Nein 1 Nein Ja - 2 - 3 -
[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung. Cholera wurde auch seit längerer Zeit nicht mehr gemeldet.

[2]

Geringes Malariarisiko der weniger gefährlichen Form Plasmodium vivax im Sommer und Herbst im Tieflandgürtel entlang der Grenze zu Süd-Korea sowie von Yongchon westwärts bis zur Insel Kangwha.

[3]

Die Trinkwasseraufbereitung ist mangelhaft. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Vorsichtsmaßnahmen

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.



Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht von Juli bis Oktober in ländlichen Gebieten.



Tollwut kann vorkommen. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung ist landesweit unzureichend. Wegen der Engpässe bei Medikamenten, Verbandsstoffen, medizinischen Instrumenten und Hilfsmitteln wird eine entsprechend ausgestattete Reiseapotheke empfohlen. Krankenhäuser, selbst die speziell für Ausländer vorgesehenen, bieten in keinem Fall westlichen Standard. Ernstere Erkrankungen müssen deshalb in anderen Ländern behandelt werden. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Notfallrückführung wird dringend empfohlen.

HIV-Test

Ausländer benötigen in der Regel für ein Langzeitvisum einen negativen HIV-Test in englischer Sprache. Es empfiehlt sich, ein entsprechendes Zeugnis bei Visumantrag und Einreise bereitzuhalten.

Vogelgrippe

In einem Merkblatt veröffentlicht das Auswärtige Amt folgende Hinweise zur Vogelgrippe:

Reisen in betroffene Länder werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unbedenklich angesehen.

Der Kontakt mit lebendem oder totem Geflügel sollte jedoch vermieden werden.

Kein Besuch von Vogel- oder Geflügelmärkten.

Das Mitbringen von Vogelprodukten (einschließlich Federn) aus betroffenen Ländern in die EU ist verboten.

Der Verzehr von Geflügelfleisch oder Eiern ist nach derzeitigem Wissensstand unbedenklich, wenn diese gut gekocht sind.

Verzicht auf Halten von Ziervögeln bei Aufenthalt in den betroffenen Regionen.

Ein gegen Vogelgrippe wirksamer Impfstoff steht gegenwärtig nicht zur Verfügung.

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