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Informationen USA
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Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Die USA sind nach wie vor die größte Weltwirtschaftsmacht und eines der wohlhabendsten Länder der Erde. Dieser Status gründet sich auf ein großes, rohstoffreiches und gut erschlossenes Territorium, einen großen Binnenmarkt sowie auf ein durch unternehmerische Initiative und freien Handel gekennzeichnetes Wirtschafts- und Finanzsystem. Die entscheidende Rolle des US-Dollars ist auf die umfangreichen Auslandsinvestitionen der USA zurückzuführen, durch die das Land in fast jedem Wirtschaftszweig den Weltmarkt beherrscht.
Große Teile der Landfläche der USA werden land- und forstwirtschaftlich genutzt, vor allem Baumwolle, Getreide und Tabak werden in großem Umfang exportiert. Im Bergbau werden Öl und Gas, Kohle, Eisen, Kupfer, Uran und Silber gefördert. In der Industrieproduktion führen die Sektoren Stahl, Kraftfahrzeuge, Luftfahrt, Chemie, Elektronik und Konsumgüter den Weltmarkt an. Der Dienstleistungssektor beschäftigt etwa drei Viertel der Erwerbstätigen und erwirtschaftet auch drei Viertel des Bruttoinlandsproduktes. Seine wichtigsten Bereiche sind Banken- und Finanzdienstleistungen, Telekommunikation und Tourismus.
Die USA stehen als Reiseziel nach Frankreich weltweit an zweiter Stelle. Nach den Ereignissen vom 11. September 2001 hat das Tourismusgeschäft in den USA längst wieder angzogen.
Seit Ende der neunziger Jahre gibt es durch den Einfluss der Computerindustrie und die Auswirkungen des Internetbooms revolutionäre Veränderungen im Bereich des Handels. 2003 betrug der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 1,4%, des Dienstleistungssektors 72,5% und der verarbeitenden Industrie 26,2%.
Generell war die Wirtschaftsleistung der USA während der neunziger Jahre relativ gut; das Wirtschaftswachstum lag bei etwa 3-4%, die Inflationsrate betrug 2-3% und die Arbeitslosigkeit 4-5%. Die Ereignisse vom 11. September 2001 führten zunächst zu einer massiven wirtschaftlichen Flaute in vielen Bereichen, besonders in der Flug- und Tourismusindustrie. 2003 betrug das Wirtschaftswachstum wieder 3% und 2004 stieg es auf 4,2%. 2005 schwächte es sich jedoch wieder auf 3,5% ab.
Die USA sind weltgrößter Absatzmarkt für Importgüter und standen als Exporteur 2003 (nur Waren) hinter Deutschland an zweiter Stelle. Die seit Jahren defizitäre US-Handelsbilanz konnte von der abgeschwächten US-Währung nicht ausreichend profitieren. Zwar stiegen die US-Exporte insgesamt (Waren und Dienstleistungen) um 4,7% gegenüber dem Vorjahr, dies konnte die erhebliche Importsteigerung (+ 8,5%) jedoch nicht ausgleichen. Die Gesamtbilanz von Handel und Dienstleistungen wies 2003 ein Defizit von 496,5 Mrd. US$ aus und erreichte damit einen neuen historischen Höchststand. Größter Handelspartner der USA ist das Nachbarland Kanada, gefolgt von Mexiko, Japan, Großbritannien und Deutschland.
1992 unterzeichneten die USA, Kanada und Mexiko das North American Free Trade Agreement (NAFTA). Ziel des Abkommens ist es, Zolltarife und Handelsschranken abzubauen, die den Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Finanzen auf dem nordamerikanischen Kontinent einschränken. In den NAFTA-Länder leben etwa soviel Menschen wie in den EU-Ländern und die NAFTA-Wirtschaftsleistung stimmt fast genau mit der der Europäischen Union überein.
Geschäftsverkehr
Von Geschäftsleuten wird eine gepflegte Erscheinung erwartet, die Umgangsformen sind allerdings allgemein weniger formell als in Europa. An heißen Tagen können Männer auch ein kurzärmeliges Hemd unter dem Anzug tragen. Terminvereinbarungen, Pünktlichkeit und Visitenkarten sind eine Selbstverständlichkeit. Das Datum wird in Amerika in der Reihenfolge Monat, Tag, Jahr aufgeschrieben. Aus dem 7. April 2004 wird z. B. 4/7/04. Es empfiehlt sich, Monatsnamen auszuschreiben, um Verwirrung zu vermeiden. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.30 Uhr.
Kontaktadressen
American Chamber of Commerce in Germany
Rossmarkt 12, D-60311 Frankfurt/M
Tel: (069) 929 10 40. Fax: (069) 92 91 04 11.
E-Mail: info@amcham.de
Internet: www.amcham.de
American Chamber of Commerce in Austria
Porzellangasse 35, A-1090 Wien
Tel: (01) 319 57 51. Fax: (01) 319 51 51.
E-Mail: office@amcham.or.at
Internet: www.amcham.or.at
Swiss-American Chamber of Commerce (Hauptsitz der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer)
Talacker 41, CH-8001 Zürich
Tel: (43) 443 72 00. Fax: (43) 497 22 70.
E-Mail: info@amcham.ch
Internet: www.amcham.ch
Chamber of Commerce of the USA (Industrie- und Handelskammer der USA)
1615 H Street NW, Washington, DC 20062
Tel: (202) 659 60 00.
Internet: www.uschamber.org
Trade Information Center, US Department of Commerce
Tel: (202) 872 87 23. Fax: (202) 482 44 73.
Internet: www.trade.gov/td/tic/
National Foreign Trade Council Inc (Nationaler Außenhandelsrat)
1625 K Street, NW Suite 200, Washington, DC 20006
Tel: (202) 887 02 78. Fax: (202) 452 81 60.
E-Mail: nftcinformation@nftc.org
Internet: www.nftc.org
Konferenzen/Tagungen
Die USA sind eine wichtige Destination für Konferenzen und Tagungen. Alle Bundestaaten, Großstädte und Regionen haben ihre eigene Fremdenverkehrsämter und Convention Bureaus, die eine Fülle an Informationen jeder Art anbieten. Folgende Zeitschrift kann Konferenzplanern behilflich sein: Corporate Meetings and Incentive Magazine (Internet: www.meetingsnet.com). Das Fremdenverkehrsamt der USA, die Verkehrsämter der einzelnen Staaten und die Außenhandelskammern erteilen nähere Auskünfte. Laut Statistiken ist Chicago die größte Messestadt der Welt.
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