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Informationen USA
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Vorsichtsmaßnahmen
Hepatitis B kommt vor. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Tollwut kommt vor. In über 90 % der Tollwutfälle die im Land auftreten, handelt es sich um Wildtollwut. Betroffen sind vor allem Füchse, Stinktiere, Waschbären und Wölfe. Für die Übertragung der Tollwut auf den Menschen sind vor allem Fledermäuse verantwortlich. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
In manchen Bundesstaaten treten Krankheiten auf, die durch Zecken oder Mücken übertragen werden, wie das Dengue-Fieber, die Borreliose oder das West-Nil-Fieber. Der einzige Schutz besteht in sorgfältigen Mückenschutzmaßnahmen.Personen, die sich zwischen dem 1. Juni und dem 30. November eines Jahres in den USA oder Kanada aufgehalten haben, dürfen wegen der potentiellen Gefahr einer West Nil-Virus-Übertragung nach ihrer Rückkehr in Deutschland für 4 Wochen kein Blut spenden.
In letzter Zeit häufen sich Fälle von an Keuchhusten erkrankten Personen besonders in den Staaten Chicago, New York und in Kansas. Kinder sowie Jugendliche und Erwachsene mit entsprechendem Risiko sollten geimpft sein.
Gesundheitsvorsorge
Notfallbehandlungen erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung. Andere Behandlungen werden ohne Nachweis einer Versicherung oder Kaution oft abgelehnt. Die medizinischen Einrichtungen sind normalerweise sehr gut. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung über mindestens 500.000 US$ sowie eine Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Ebenso wird eine belastbare Kreditkarte empfohlen. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.
HIV-Test und Impfnachweise
Einwanderer müssen sich bei Visumantrag einer ärztlichen Untersuchung mit HIV-Test unterziehen. Bei positivem Test wird die Einreise verweigert. Dies kann auch bei Visumanträgen zu anderen Zwecken als zur Einwanderung erfolgen.
Einwanderer und andere Reisende mit Visumpflicht müssen - je nach Alter - Impfschutz gegen Diphtherie, Pertussis, Tetanus, Polio, Masern, Mumps, Röteln, Hepatitis B, Haemophilus influenzae B, Pneumokokken und Influenza nachweisen. Derartige Impfauflagen gibt es auch für Personen, die Kindergärten, Schulen, Colleges, Ferienfreizeiten etc. besuchen oder in Gemeinschaftsunterkünften leben. Ggf. Auskünfte von der hiesigen US-Vertretung oder betreffenden Institution in den USA einholen. Touristen sind von diesen Maßnahmen nicht betroffen.
Aktueller Hinweis
Der Mittlere Westen erlebt derzeit eine der größten Mumps-Epidemie, die innerhalb der letzten Jahrzehnte in den USA beobachtet wurden. Von Ende Dezember bis Mitte April 2006 wurden in Iowa 515 Erkrankungsfälle registriert. Inzwischen hat die Krankheitswelle auf 6 Nachbarstaaten (Illinois, Kansas, Minnesota, Missouri, Nebraska und Wisconsin) übergegriffen. Betroffen sind vorwiegend Jugendliche, darunter zahlreiche College-Studenten. Reisende sollten auf Immunschutz achten. Nach dem deutschen Impfkalender sind 2 Impfungen (kombiniert gegen Masern, Mumps, Röteln) für alle Kinder vorgesehen. Ein fehlender Impfschutz kann auch später jederzeit, z.B. anlässlich einer Reise, nachgeholt werden.
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