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Gesundheit
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Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können u. U. jedoch leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist.
Vorsichtsmaßnahmen
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids kann, wie andernorts, eine Gefahr für alle diejenigen darstellen, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können dann ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.
Leishmaniase kommt landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Gesundheitsvorsorge
Private und staatliche Krankenversorgung ist möglich. Die medizinische Versorgung in der Hauptstadt ist zufriedenstellend. Sie kann jedoch organisatorisch (z.B. Rettungsketten) oder hygienisch problematisch sein. Vielfach fehlen auch auf dem Land europäisch ausgebildete, und Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Gesundheitszeugnis
Ausländer benötigen zur Erlangung einer Arbeitserlaubnis einen HIV-Test, der nach Ankunft im Land erstellt wird. Mitgebrachte Bescheinigungen werden in der Regel akzeptiert, wenn sie von einem anerkannten Labor (WHO Collaborating Laboratory) ausgestellt sind. Bei positivem Test wird der Aufenthalt verweigert.