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Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Der Irak-Iran-Krieg der 1980iger setzte dem kontinuierlichen irakischen Wirtschaftswachstum, das vor allem durch die hohen Erlöse aus dem Erdölexport ermöglicht wurde, ein Ende. Während des Krieges war die allgemeine industrielle Entwicklung zugunsten der Rüstungsindustrie und des Aufbaus eines umfassenden Waffenarsenals vernachlässigt worden, was zu einer hohen Auslandsverschuldung führte. Nach dem zweiten Golfkrieg stand die irakische Wirtschaft vor dem Ruin. Das monatelange Wirtschaftsembargo, die Zerstörung der Infrastruktur und die Reparationszahlungen an Kuwait belasteten die Wirtschaft schwer. Zur Behebung der Kriegsschäden mußte sich der Irak nach einem UN-Beschluß dazu verpflichten, einen Teil seiner Erdölerlöse in einen Entschädigungsfonds abzuführen. Nach der irakischen Invasion Kuwaits in 1990 wurden von den Vereinten Nationen wirtschaftliche Sanktionen gegen den Irak verhängt, die erst am 22. Mai 2003, nach Ende des US-britischen Krieges gegen Saddam Husseins Regime, wieder aufgehoben wurden. Zur Zeit müssen die größtenteils zerstörten Wirtschaftstrukturen im Irak erst wieder aufgebaut werden. Die humanitären Hilfsorganisationen der UN und verschiedene staatliche und nicht-staatliche Hilfsorganisationen sind am wirtschaftlichen, sozialen und politischen Aufbau des Landes maßgeblich beteiligt.
Geschäftsverkehr
Visitenkarten sind üblich, z. T. sind sie in Arabisch und Englisch gedruckt. Bei geschäftlichen Terminen werden oft auch nicht-geschäftliche Themen angesprochen. Geschäftszeiten: Sa-Mi 08.00-14.00 Uhr, Do 08.00-13.00 Uhr.
Kontaktadressen
Arabisch-Deutsche Vereinigung für Handel und Industrie e.V.