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Reise- und Sicherheitsinformationen

Reise- und Sicherheitsinformationen

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:

Stand: 10.02.2006

In Panama-Stadt muss in einigen Stadtteilen mit (bewaffneter) Gewaltkriminalität gerechnet werden. Geldinstitute und die meisten öffentlichen Gebäude, Restaurants, Hotels sowie viele Wohnhäuser werden daher rund um die Uhr von bewaffneten Sicherheitsdiensten bewacht. Reisende sollten auf offener Straße keinen Schmuck tragen, wenig Bargeld und nur Kopien der Reisepässe mit sich führen und insbesondere nachts folgende Gebiete mit großem Risiko von Raubüberfällen meiden: in Panama-Stadt: El Chorrillo, Curund, Ro Abajo, San Miguelito, Santa Ana, Calidonia, San Felipe (= Casco Viejo) außerhalb: Coln (auch tagsüber). Bei nächtlicher Ankunft am Internationalen Flughafen Tocumen ist bei der Auswahl eines Taxis besondere Vorsicht geboten. Jedoch wurden selbst registrierte Taxis auf der Flughafenautobahn überfallen. Auch in anderen, eigentlich als sicher geltenden Stadtteilen, wie etwa Bella Vista, ist Vorsicht angezeigt, da es zu vereinzelten Überfällen kam. Gewarnt wird vor harmlos erscheinenden Kontaktaufnahmen, die sich als Ablenkungsmanöver entpuppen können. Wiederholte bewaffnete Übergriffe auf Touristen in den Nationalparks haben die Polizei dazu veranlasst, ihre Sicherheitsvorkehrungen in den Parks zu verstärken. Am Rio Chagres und in der Ruinenstadt Panama Vieja ist es zu bewaffneten Raubüberfällen auch auf deutsche Touristen gekommen. Im Osten und Süden der Urwaldprovinz Darin, insbesondere im Grenzgebiet zu Kolumbien, bestehen hohe Sicherheitsrisiken. Es wird dringend davon abgeraten, sich dort aufzuhalten. Abgesehen von der prekären Gesundheitslage (u.a. Cholera, Malaria), operieren in Darin illegale bewaffnete Gruppen aus Kolumbien. In jüngster Zeit ist es zu Entführungen auch von Europäern gekommen. Es besteht somit dort eine erhebliche Gefahr für Leib, Leben und Freiheit. Daher wird auch vor dem Versuch, dieses Grenzgebiet in Richtung Kolumbien zu durchqueren, gewarnt. Entgegen den Angaben auf verschiedenen Landkarten gibt es keine Straßenverbindung nach Kolumbien, sondern lediglich Dschungelpfade, die nur im Fußmarsch zu bewältigen sind.

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