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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Nach der wirtschaftlichen Verschlechterung whrend der letzten zwei Jahrzehnte ist Nicaragua nach Haiti das rmste Land sowohl Sud- als auch Nordamerikas. Landwirtschaft bleibt nach wie vor der grßte Wirtschaftssektor, Baumwolle, Kaffee, Zucker, Bananen und Fleisch sind die Hauptexportguter. Mais, Bohnen und Reis werden fur den Eigenbedarf produziert, whrend sich die Herstellungsindustrie hauptschlich auf die Produktion von Nahrungsmitteln, Getrnken und Chemikalien sowie die Raffinierung von l konzentriert. Außerdem werden in kleinen Mengen Gold, Silber, Blei und Zink abgebaut. Einige Industriezweige wurden nach der Sandinista-Revolution von 1979 nationalisiert, doch der Großteil der Wirtschaft blieb in privater Hand. Seitdem wurden verstaatlichte Unternehmen wieder privatisiert, doch die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in der Sandinista-Zeit war hauptschlich das Ergebnis von Mißwirtschaft im eigenen Land, westlichen Wirtschaftssanktionen und Burgerkrieg. Whrend der 90er Jahre wurde in Nicaragua ein vom IMF uberwachtes Structural Adjustment Programm eingefuhrt. Die Ergebnisse waren sehr gemischt, doch zur gleichen Zeit entwickelte Nicaragua neue Exportmrkte in Skandinavien, Osteuropa, der ehemaligen UDSSR und Kanada, die auch zustzliche wirtschaftliche Unterstutzung leisteten. Ein Teil dieser Hilfe kam als Notfallunterstutzung infolge von Naturkatastrophen (abwechselnd berschwemmungen und Durreperoden), die der landwirtschaftlich geprgten Wirtschaft großen Schaden zugefugt hatten. Zwar bleibt die hohe Auslandsverschuldung nach wie vor eine betrchtliche Last, doch Nicaragua konnte bereits von der Initiative fur Schwerverschuldete Lnder profitieren. Auch in nchster Zukunft wird das Land auf Auslandsunterstutzung angewiesen sein. Diese Unterstutzung wurde vor allem nach Beginn der durch Durre, finanzielle Instabilitt (die privaten Banken brachen beinahe zusammen) und extrem niedrige Preise verursachten Wirtschaftskrise 2001 immer wichtiger. Nicaraguas Haupthandelspartner sind die USA, Deutschland, Spanien, El Salvador und in geringerem Maße die mittel- und sudamerikanischen Nachbarstaaten. Nicaragua ist Mitglied des Gemeinsamen Marktes fur Mittelamerika und der Inter-American Development Bank.

Geschftsverkehr

An besonders heißen Tagen tragen Geschftsleute durchaus auch kurzrmelige Sporthemden, niemals jedoch Shorts. Spanischkenntnisse sind nutzlich, vereinzelt wird auch englisch gesprochen. Die gunstigste Zeit fur Geschftsreisen ist zwischen November und Mrz. Geschftszeiten: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr.

Kontaktadressen

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz, c/o Zurcher Kantonalbank, IB/International Banking, Postfach 8010 Zurich, CH-8000 Zurich. Tel: (01) 272 08 52. Fax: (01) 275 87 98. (E-Mail: admin@latcam.ch; Internet: www.latcam.ch)

Cmara de Comercio de Nicaragua, Rotonda Gueguense, 300 Mts al Sur, detras de American Airlines, NI-Managua. Tel: 268 35 05. Fax: 268 36 00. (E-Mail: comercio@ibw.com.ni)

Servicio Informacin Comercial, Centro de Exportaciones e Inversiones, Hotel Intercontinental, 1 Cuadra al abacho, 3.5 Cuadras al sur, NI-Managua. Tel: 268 38 60. Fax: 268 38 78. (E-Mail: cei@cei.org.ni)

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