Gesundheit
Gesundheit
Nein
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Nein
Ja
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Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und uber ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende, die in Nicaragua den Flughafen nicht verlassen.
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Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise rztlichen Rat einzuholen.
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Malariarisiko ganzjhrig vor allem in lndlichen Gebieten, an der Ostkuste, am Nicaragua-See und den nrdlichen Kustenregionen des Pazifik. Das hchste Malariarisiko besteht in Chinandega, Jinotega, Nueva Segovia, RAAN, RAAS und in Rio San Juan. Geringes Risiko besteht in den Regionen Madriz, Carazo und Masaya. Vorherrschend ist die weniger gefhrliche Form Plasmodium vivax, seltener die gefhrlichere Form Plasmodium falciparum (10 %).
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Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zhneputzen und zur Eiswurfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht uberall pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anruhren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Es wird zur Vorsicht bei Trinkwasser, Eis und frischem Gemuse geraten. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemuse sollte gekocht und Obst geschlt werden.
Vorsichtsmaßnahmen
Das durch Stechmucken ubertragene Dengue-Fieber kommt vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei lngerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevlkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Die durch Schmetterlingsmucken ubertragene Leishmaniase kommt landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Tollwut kommt vor. bertrger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermuse. Fur Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei lngeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie mglich rztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Chagas-Erkrankungen werden durch Raubwanzen, die vor allem in den lndlichen Gebieten der Pazifikregion vorkommen, herbeigefuhrt. Reisenden, die in einfachen Hutten und im Freien ubernachten, empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.
Gesundheitsvorsorge
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiseruckholversicherung wird empfohlen.