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Gesundheit

Gesundheit

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Alle Reisenden, die innerhalb von 6 Tagen nach Abreise aus Brasilien oder nach Transit in Brasilien einreisen wollen, benötigen eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in Brasilien nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere, die in Mexiko den Transitraum nicht verlassen.

[2]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]

Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht.

[4]

Malaria tritt auf. Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax kommt ganzjährig in ländlichen Gebieten vor, die von Touristen selten besucht werden. Ein hohes Malariarisiko besteht in den folgenden Staaten: Chiapas, Quintana Roo, Tabasco und Sinaloa. Ein mittleres Malariarisiko besteht in Chihuahua, Durango, Nayarit, Oaxaca und Sonora. Ein niedriges Malariarisiko besteht in Campeche, Guerrero, Michoacan und in Jalisco.

[5]

In den meisten Hotels ist Wasser in Flaschen oder sterilisiertes Wasser aus Trinkwasserhähnen erhältlich. Ist dies nicht der Fall, sollte Wasser vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der größeren Städte nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser zubereiten. Fleisch- oder Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß serviert verzehrt werden. Der Genuss von Schweinefleisch, Mayonnaise, rohen Salaten und Milchprodukten aus ungekochter Milch sollte wegen des erheblichen Risikofaktors vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vom Genuss von Obst, Meeresfrüchten, Eis in Getränken sowie generell an Straßenständen wird abgeraten.

Vorsichtsmaßnahmen

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Eine Impfung gegen Hepatitis A ist ratsam. Hepatitis B und Hepatitis E treten auf. Bei Langzeitaufenthalten kann eine Impfung gegen Hepatitis B sinnvoll sein.



Die durch Mückenstich übertragenen Krankheiten Dengue-Fieber, Leishmaniase und Kala Azar kommen landesweit vor.



Tollwut kommt vor. Abgesehen von Hunden sind Fledermäuse die häufigste Infektionsursache beim Menschen. Bei Bisswunden möglichst schnell ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.



HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Gesundheitsvorsorge

Die medizinischen Einrichtungen sind gut, es stehen staatliche und private Krankenhäuser, Ärzte, Kliniken und Apotheken zur Verfügung. Arzneimittel kann man häufig ohne Rezept erhalten, und Apotheker dürfen leichte Erkrankungen und Verletzungen behandeln. Da Mexiko City relativ hoch liegt, kann es sein, dass Besucher eine Akklimatisationszeit benötigen. Die Stadt hat außerdem hohe Smog-Messwerte, was ebenfalls bedacht werden sollte. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.

HIV-Test

Für eine Daueraufenthaltsgenehmigung sind ein Gesundheitszeugnis und ein negativer HIV-Test erforderlich.

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