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Reise- und Sicherheitsinformationen
Reise- und Sicherheitsinformationen
Reisehinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 13.03.2006
El Salvador gehört zu den Ländern Lateinamerikas mit einer der höchsten Kriminalitätsraten. Im Jahresschnitt kommen pro Tag 10 Menschen bei Tötungsdelikten ums Leben. Die Gefahr von Gewaltverbrechen - insbesondere in der Nähe der touristisch interessanten Vulkane und am Strand - ist vergleichsweise hoch, die Hemmschwelle beim Gebrauch von Schuss- oder Stichwaffen niedrig. Im Falle eines Überfalles ist es dringend geboten, auf Widerstand zu verzichten. Einzelreisende sollten besonders vorsichtig sein. Nach Möglichkeit sollte nur auf Hauptstraßen gereist und Nebenstraßen vermieden werden. Auf Wandertouren oder ähnliche Ausflüge ohne kundige Begleitung abseits der Hauptverkehrsstraßen sollte verzichtet werden. Halten Sie die Türen und Fenster Ihres Autos geschlossen. Nehmen Sie keine Anhalter mit und halten Sie auch nicht bei einem scheinbaren Unfall, sondern verständigen Sie die nächste Polizeidienststelle (schon mancher Unfall wurde fingiert, um den zu Hilfe Eilenden auszurauben). Sichtbares Tragen von (Mode-)Schmuck und anderen Wertgegenständen sollte vermieden werden. Bargeld sollte man nur in kleineren Mengen bei sich haben. Vergewissern Sie sich, dass Ihnen niemand folgt, nachdem Sie von einer Bank Bargeld abgehoben haben. Wichtige Dokumente wie Reisepass u.ä. sollten nach Möglichkeit sicher deponiert (z.B. im Hotelsafe) und nur eine Kopie mitgeführt werden. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man grundsätzlich nicht mehr unterwegs sein. Während der Reise und in den Busbahnhöfen sollten Sie Ihr Gepäck nicht aus den Augen lassen. Es werden immer wieder Überfälle auf Überlandbusse, vor allem aber auf private KfZ mit salvadorianischem Kennzeichen auf dem Weg von und nach Guatemala verübt. Bei Unfällen mit Personenschaden droht grundsätzlich die vorläufige Festnahme (bis zu 72 Stunden) und die Beschlagnahme des Kfz.