Gesundheit
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Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und über sechs Monate alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in El Salvador. Betroffene Personen ohne Impfung müssen mit einer Quarantänezeit rechnen.
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Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist offiziell keine Einreisebedingung. Entgegen offiziellen Bestimmungen allerdings kann es der Fall sein, dass bei der Einreise ein Cholera-Impfzertifikat verlangt wird. Dieses ist insbesondere dann der Fall, wenn die Ankunft aus einem Land mit Cholera erfolgt oder außerhalb des internationalen Flughafens der Hauptstadt eingereist wird.
Das Risiko einer Infektion besteht, v.a. in den Departments Ahuachapn, Chalatenango, Cuscatln, La Libertad, La Paz, San Miguel, San Salvador, Santa Ana, Sonsonate. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
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Typhus tritt auf, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
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Geringes Malariarisiko ganzjährig unter 600 m Höhe, mittleres Risiko in der Provinz Santa Ana und in ländlichen Gebieten mit Zuwanderung aus Guatemala. Die Städte sind malariafrei. Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax herrscht vor. Empfehlung: Mückenschutz und Notfallmedikation.
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Reisende sollten bei ihrer Unterkunft und beim Essen und Trinken besonderen Wert auf Sauberkeit und strikter Einhaltung von Hygienemaßnahmen legen. Roher Salat und Obst sollten nur in Restaurants mit gutem hygienischen Standard verzehrt werden. Als Trinkwasser sollte nur absolut sauberes Wasser (Agua pura) verwendet werden; Leitungswasser sollte abgekocht sein. Milch ist meist pasteurisiert. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden
Vorsichtsmaßnahmen
In El Salvador sind Erkrankungen an Dengue-Fieber häufig. Insbesondere während der Regenzeit (Juni - Sept.) nimmt die Krankheit epidemische Ausmaße an.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen. Bei Langzeitaufenthalten und für Kinder und Jugendliche wird auch eine Schutzimpfung gegen Hepatitis B empfohlen.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge
Die medizinische Versorgung ist, abgesehen von wenigen Privatkliniken in der Hauptstadt, ungenügend. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
HIV-Test
Bei längerem Aufenthalt muss in der Regel das Ergebnis eines HIV-Testes nachgewiesen bzw. ein Gesundheitszeugnis vorgelegt werden. Touristen sind davon normalerweise nicht betroffen