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Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Die landwirtschaftlichen Haupterzeugnisse sind Bananen, Kokosnüsse und Kakao. Aufgrund des EU-Binnenmarktes wurden jedoch alle Zollvergünstigungen abgeschafft, was den Bananenhandel besonders hart traf. 1994 verwüstete der Wirbelsturm Debbie große Teile der Insel, 68% der Bananenernte wurden zerstört. Diese Naturkatastrophe nahm St. Lucia zum Anlaß, die Landwirtschaft der Insel zu modernisieren und diversifizieren und z. B. Mangos und Avocados für den europäischen Markt zu produzieren. Der Tourismus gewinnt zunehmend an Bedeutung, 1991 kamen rund 340.000 Urlauber auf die Insel. Die Industrieproduktion ist gering Plastik, Textilien und Industriegase werden produziert und elektronische Bauteile zusammengesetzt. Durch das industrielle Entwicklungsprogramm wird die Abhängigkeit von der Landwirtschaft allmählich verringert. St. Lucia ist Mitglied der karibischen Handelsgemeinschaft CARICOM. Die wichtigsten Handelspartner sind die USA (Importe) und Großbritannien (Exporte).
Geschäftsverkehr
Lang- oder kurzärmeliges Hemd mit Krawatte oder Safarianzug bzw. leichtes Kostüm sind für Geschäftstreffen angemessen. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-13.00 und Sa 08.30-12.30 Uhr.
Kontaktadresse
St. Lucia Chamber of Commerce, Industry and Agriculture (Industrie-, Landwirtschafts- und Handelskammer), Vide Bouteille, PO Box 482, Castries. Tel: 452 31 65. Fax: 453 69 07. (E-Mail: chamber@candw.lc; Internet: www.sluchamberlcom.lc)
Konferenzen/Tagungen
Einige Hotels bieten Tagungsräume und Konferenzeinrichtungen für bis zu 200 Teilnehmer. Weitere Auskünfte vom St. Lucia Tourist Board (s. Adressen) sowie Solar Tours and Travel, 20 Bridge Street, PO Box 1519, Castries. Tel: 452 58 98. Fax: 452 54 28. (E-Mail: solartours@candw.lc; Internet: www.solartours.com.lc).