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Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Sinkende Erdölpreise und der Trend zur Umladung auf See haben die Wirtschaft der Niederländischen Antillen in den letzten Jahren schwer getroffen. Da sich die Ölindustrien der Inselgruppe jedoch in erster Linie auf Curaao und Bonaire befinden (Aruba gehört nicht mehr zu den Niederländischen Antillen), war der Verlust für die Windward-Inseln in dieser Hinsicht geringer. St. Eustatius verfügt über ein bescheidenes Einkommen aus der Landwirtschaft und einer großen Petroleum-Umladeanlage, der weitaus größte Wirtschaftszweig ist jedoch der Tourismus, der rund 25% des Bruttoinlandproduktes erbringt. Es gibt Bemühungen, die Fischindustrie weiter auszubauen, die meisten festen Arbeitsplätze bestehen jedoch gegenwärtig in der Verwaltung der Niederländischen Antillen-Gruppe. Wie Saba und Bonaire erhält auch St. Eustatius wirtschaftliche Hilfe von den reicheren Inseln der Niederländischen Antillen.
Geschäftsverkehr
Bei geschäftlichen Treffen geht es recht formell zu. Leichter Tropenanzug bzw. Kostüm sind angebracht. Terminvereinbarungen sollten im voraus getroffen werden, und auf Pünktlichkeit wird großen Wert gelegt. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.00 und 13.00-18.00 Uhr.
Kontaktadresse
St. Maarten Chamber of Commerce and Industry, Cannegieter Street 11, PO Box 454, Philipsburg, St. Maarten. Tel: (5) 42 35 90. Fax: (5) 42 35 12.