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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

2001 war die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) mit -1,5% noch negativ. 2002 kam es mit 4% Wachstum zu einem kräftigen Aufschwung, der 2003 mit 5,9% Wachstum noch weiter an Dynamik gewann. 2003 ermöglichte der fortgesetzte Waffenstillstand die schnellere Durchsetzung von wirtschaftlichen Reformen, was zur finanziellen Unterstützung durch den IMF, die Weltbank und andere Geldgeber führte.

Sri Lanka ist überwiegend ein Agrarland knapp 40% der Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft. Tee, Gummi und Kokosnüsse erbringen 75% der Exporteinkünfte; der Reisanbau deckt den Eigenbedarf. Forstwirtschaft und Fischerei spielen ebenfalls eine große Rolle. Im Industriebereich hat die Textilindustrie eine besondere Bedeutung. Die Regierung bemüht sich verstärkt, wichtige exportorientierte Wirtschaftszweige zu fördern. 2003 betrug der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) rund 20%, des Dienstleistungssektors etwa 54% und der verarbeitenden Industrie 26%.

Der Tourismussektor macht seit Jahren eine Krise nach der anderen durch. Die Anschläge auf das World Trade Center in New York wirkten sich mit schweren Einbrüchen der Wachstumsrate im Tourismusgeschäft von Sri Lanka aus. Danach ging es wieder bergauf. Bis November 2003 galt Sri Lanka noch als großer Hoffnungsträger im Asien-Tourismus. Der Tourismus gewann 2003 mit einer Wachstumsrate von 27,3% wieder an Fahrt. Doch dann geriet Ende 2003 der Friedensprozess ins Stocken, weshalb ein weiterer Aufschwung nur auf recht wackeligen Beinen stand. Den ganz großen Dämpfer erfuhr das Tourismusgeschäft im Winter 2004/2005 durch den Tsunami vom 26. Dezember 2004.

2003 stieg die Exportrate weiter. Die Gesamteinnahmen aus srilankischen Exporten betrugen 2003 4.760 Mio. US$ (2002: 4.521 Mio US$). Sri Lanka importiert in erster Linie Industriegüter, Maschinen, Nahrungsmittel und Öl. Die USA und Großbritannien, Bangladesch, Indien, die BeNeLux-Länder, Deutschland und Japan sind die größten Handelspartner.

Geschäftsverkehr

In Geschäftskreisen wird häufig Englisch gesprochen; formelle Kleidung wird nicht erwartet. Vorherige Terminabsprachen und Visitenkarten sind üblich, und Pünktlichkeit gilt als höflich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00/09.00-16.00/17.00 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Botschaft von Sri Lanka

Niklasstraße 19, D-14163 Berlin

Tel: (030) 80 90 97 43. Fax: (030) 80 90 97 57.



Handelsabteilung des Konsulats von Sri Lanka

56 Rue de Moillebeau, CH-1209 Genf

Tel: (022) 919 12 59. Fax: (022) 734 90 84.



Federation of Chambers of Commerce and Industry of Sri Lanka

(Föderation der Industrie- und Handelskammern)

29 Gregorys Road, Colombo 7

Tel: (01) 69 82 25. Fax: (01) 69 95 30.

Internet: www.fccisl.org



Ceylon Chamber of Commerce (Industriekammer)

50 Navam Mawatha, Colombo 2

Tel: (01) 245 21 83. Fax: (01) 244 93 52.

E-Mail: info@chamber.lk

Internet: www.chamber.lk

Konferenzen/Tagungen

Weitere Informationen vom Sri Lanka Convention Bureau, 80, Galle Road, Colombo 3. Tel: (11) 471 35 00, Fax: (11) 247 29 85. (E-Mail: slcb@sri.lanka.net; Internet: www.lanka.net/slcb/home.html).

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