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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Die ukrainische Industrie ist gut ausgebaut, und das Land verfügt über reiche Mineralvorkommen. Die wichtigsten Bodenschätze sind Kohle, Eisenerz, Mangan und Uran. Seit 2000 wächst die Wirtschaft. Dank der hohen Weltmarktpreise für Metall und des Baubooms lag die Wachstumsrate 2003 bei starken 9,4% und zwischen Januar und August 2004 sogar bei 13,5%.

Die berühmten Schwarzerdeböden sind ideal für den landwirtschaftlichen Anbau; Getreide, Zuckerrüben (die Ukraine ist einer der größten Zuckerproduzenten Europas), Sonnenblumen, Gemüse und Tabak sind die Hauptagrarerzeugnisse. Viehzucht und Milchwirtschaft spielen ebenfalls eine Rolle. In den letzten Jahren lag die Wachstumsrate der Nahrungsmittelindustrie stets über 15%.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige beinhalten - neben der Land- und Ernährungswirtschaft - den Kohlebergbau und die Hütten- und Stahlindustrie. Eine wichtige Rolle spielen zudem Flugzeugbau und Raketentechnik. 2003 hatte die Industrie einen Anteil von 30% am Bruttoinlandsprodukt (BIP).

Die Warenexporte sind im 1. Halbjahr 2004 gegenüber dem Vorjahr um 50,8% gestiegen, die Importe um 33%. Insgesamt betrugen die Exporte 15,5 Mrd. US$. (2003: 23,1 Mrd. US$), die Importe 13,1 Mrd. US$ (2003: 23,0 Mrd. US$). Der Saldo betrug 2,4 Mrd. US$, etwa der 5-fache Betrag des Vergleichzeitraumes im Vorjahr. Wichtigste Ausfuhrgüter sind Fahrzeuge, Zucker, Mangan- und Eisenerze sowie Kohle. Die Russische Föderation, Deutschland, Türkei, Italien, die Volksrepublik China, die USA, Litauen und Polen stellen die Hauptabsatzgebiete dar.

Mit Belarus wurde ein gemeinsamer Wirtschaftsraum geschaffen. Die Ukraine ist außerdem eines von 11 Unterzeichnerländern des Schwarzmeerabkommens. Mit Österreich wurde ein Handelsabkommen geschlossen, und es gibt bereits über 50 ukrainisch-österreichische Joint-Ventures.

Geschäftsverkehr

Anzug oder Kostüm sind angemessen. Visitenkarten sind üblich. Einige große Kyiwer Hotels vermitteln Dolmetscherdienste. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.30-17.00/18.00 Uhr. Lange Mittagspausen von mindestens eineinhalb Stunden sind die Regel.

Kontaktadressen

Bundesverband der Deutschen Industrie

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

Breite Straße 29, D-10178 Berlin

Tel: (030) 20 28 14 52. Fax: (030) 20 28 24 52.

E-Mail: ost-ausschuss@bdi-online.de

Internet: www.ostausschuss.de



Wirtschaftskammer Österreich

Außenwirtschaftsorganisation, Osteuropareferat

Stubenring 8-10, A-1010 Wien

Tel: (01) 514 50.

E-Mail: postbox@wkw.at

Internet: http://portal.wko.at



Interessengemeinschaft für die GUS (IG-GUS)

c/o SOFI, Stauffacherstrasse 45, CH 8026 Zürich

Tel: (01) 249 30 50. Fax: (01) 249 31 33.

E-Mail: info@ig-gus.ch

Internet: www.ig-gus.ch



Industrie- und Handelskammer der Republik Ukraine

Wul. Velyka Zhytomyrska 33, 01601 Kyiw

Tel: (044) 272 29 11. Fax: (044) 272 33 53.

E-Mail: ucci@ucci.org.ua

Internet: www.ucci.org.ua



Ministerium für Wirtschaft und europäische Integration der Ukraine

12/2 Grushevskogo Str., 01008 Kyiw

Tel: (044) 253 93 94. Fax: (044) 226 31 81.

E-Mail: meconomy@me.gov.ua

Internet: http://me.kmu.gov.ua

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