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Informationen Slowakische Republik (Slowakei)
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Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Seit der slowakischen Unabhängigkeit im Januar 1993 bis etwa 1997 vollzog sich ein allmählicher Übergang von zentraler Planwirtschaft zur freien Marktwirtschaft. Die Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegen seit 2001 recht hoch (2001: 3,8%, 2002: 4,4%, 2003: 4,2%, 2004: 4,8%).
Gleichzeitig stagnierte allerdings die Arbeitslosenquote. Sie liegt bei rund 18% (2002: 18,6%, 2003: 17,5%, 2004: 16,9%). 2004 hatte das Land die zweithöchste Arbeitslosenquote in der Eurozone. Die Inflationsrate ging insgesamt gesehen über den genannten Zeitraum nach oben (2002: 3,3%, 2003: 8,5%, 2004: 7,7%). Die Verdoppelung der Inflationsrate im Jahr 2003 lag daran, dass die Preise für Energie nicht mehr einheitlich festgesetzt waren, sondern fortan von den einzelnen Wettbewerben festgelegt wurden. Auch 2004 gehörte die Slowakische Republik zu den EU-Ländern mit einem hohen Haushaltsdefizit.
Schwerpunktsektoren waren bis 1989 die Rüstungsindustrie, Metallurgie, Atomenergie und die chemische Industrie. Im Zuge des Umbruchs 1989 kam die Schwerindustrie fast zum Erliegen. Der Anteil der Industrieproduktion am BIP sank von 61% (1991) auf 24,2% (2002). Die Landwirtschaft produziert in erster Linie für den Export, Bier und Nutzholz sind die wichtigsten Erzeugnisse. Inzwischen trägt der Privatsektor zu 88,9% zur BIP-Entstehung bei.
Haupthandelspartner sind die Tschechische Republik, die Russische Föderation, Deutschland, Österreich, Italien und Polen. 2003 stiegen die Exporte der Automobilindustrie um 23%. Die slowakischen Exporte stiegen 2003 weiter an und liegen bei ca. 19 Mrd. EUR. Auch die Importe stiegen auf ca. 20 Mrd. EUR; insgesamt verzeichnet die Slowakei ein sinkendes Leistungsbilanzdefizit.
Die Slowakische Republik ist Mitglied des Europarates und der Mitteleuropäischen Initiative (CEI). Am 1. Mai 2004 trat die Slowakische Republik der Europäischen Union (EU) als Mitglied bei.
Geschäftsverkehr
Geschäftsleute kleiden sich recht formell. Bei Verhandlungen sind lange Mahlzeiten durchaus möglich. Geschäftszeiten: I. Allg. Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.
Kontaktadressen
Handelsabteilung der Slowakischen Botschaft
Pariser Straße 44, D-10707 Berlin-Wilmersdorf
Tel: (030) 20 16 57 68. Fax: (030) 20 16 57 69.
E-Mail: handelsk@t-online.de
Handelsabteilung der Slowakischen Botschaft
Armbrustergasse 24, A-1190 Wien
Tel: (01) 37 85 27 22. Fax: (01) 37 85 27 23.
E-Mail: obeo@aon.at oder office@slovak-trade.at
Internet: www.slovak-trade.at
Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa (SEC)
c/o SOFI, Stauffacherstrasse 45, CH-9026 Zürich
Tel: (01) 249 45 65. Fax: (01) 249 31 33.
E-Mail: info@swisscham.ch
Internet: www.swisscham.ch
Slowakische Industrie- und Handelskammer
Gorkho 9, SK-816 03 Bratislava
Tel: (02) 54 43 32 91. Fax: (02) 54 13 11 59.
E-Mail: sopkurad@sopk.sk
Internet: www.test.sopk.sk/an/index.php
Nationale Agentur für kleine und mittelständische Betrieb
Zhradnicka 153, SK-82108 Bratislava 2
Tel: (02) 55 57 16 10. Fax: (02) 55 57 16 01.
E-Mail: agency@nadsme.sk
Internet: www.nadsme.sk
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