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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Mazedonien ist eine der ärmsten der früheren jugoslawischen Teilrepubliken, und es gibt nur wenig Industrie, die sich auf die Bereiche Stahl, Textilien, Nahrungsmittelverarbeitung und chemische Industrie beschränkt. Mazedonien ist überwiegend ein Agrarland und hat kaum Bodenschätze. Wichtigste landwirtschaftliche Erzeugnisse sind Getreide, Kartoffeln, Baumwolle, Zuckerrüben und Tabak. Der serbische Boykott und das griechische Embargo wirkten sich katastrophal auf die wirtschaftliche Lage aus. Die Zukunftsprognosen lassen kaum auf eine Verbesserung der Situation in absehbarer Zeit hoffen. Die Überweisungen der etwa 350.000 mazedonischen Gastarbeiter und Emigranten in Westeuropa und Nordamerika bringen wichtige Devisen ins Land. Die Beilegung der Auseinandersetzungen mit Griechenland und die Aufhebung alter jugoslawischer Schulden erleichterten Mazedonien den Zugang zu internationalen Hilfleistungen durch den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank. Der Kosovo-Konflikt und die Flüchtlingskrise 1999 brachten das Land an den Rand des politischen und wirtschaftlichen Zusammenbruchs.

Geschäftsverkehr

Korrekte Kleidung wird erwartet. Im Vergleich zu anderen jugoslawischen Nachfolgestaaten sind Deutsch und Englisch weniger gebräuchlich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.00/08.00-15.00/16.00 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Botschaft von Mazedonien, Hubertusallee 5, D-14193 Berlin. Tel: (030) 893 87 30. Fax: (030) 890 09 41 41.

Mazedonische Wirtschaftskammer, Dimitrie Cupovski 13, PO Box 324, MK-91000 Skopje. Tel: (02) 11 80 88; Fax: (02) 11 62 10 (Internet: www.mchamber.org.mk).

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