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Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein hoch entwickeltes, stark in die Weltwirtschaft integriertes Industrieland, sie ist zweitgrößte Handelsnation und hat nach Japan und den USA das drittgrößte Wirtschaftsvolumen. Die Bevölkerung der alten Bundesländer genießt eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen in Europa. 2005 stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland um 0,9%. Während die Exporte deutlich stiegen, blieb der private Konsum schwach. 2005 hat Deutschland zum vierten Mal in Folge gegen den Euro-Stabilitätspakt verstoßen. Im vergangenen Jahr überschritt das Staatsdefizit mit 3,5% die Grenze des Stabilitätspaktes. Auch die Inflationsrate stieg 2005 mit 2% auf den höchsten Stand seit vier Jahren. Die größten Risiken für die deutsche Konjunktur bleiben bis auf weiteres die Rohölpreise und der Wechselkurs.
Die vier wichtigsten Branchen der Industrie sind die chemische Industrie, die Automobilherstellung, der Maschinenbau und die Elektroindustrie. Von großer Bedeutung ist auch der schnell wachsende High-Tech-Sektor, d. h. Computer- und Biotechnologie, Informatik und Medien. Deutschland ist abhängig von Rohstoffimporten, ein Drittel des Energiebedarfes wird durch in Kernkraftwerken erzeugten Strom gedeckt. Der Ausstieg aus der Atomenergienutzung wurde im April 2002 durch ein entsprechendes Gesetz verabschiedet.
Die wichtigsten Bodenschätze sind Stein- und Braunkohle sowie Kali- und Steinsalz. Hauptanbauprodukte sind Getreide, Zuckerrüben, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Hopfen und Wein. Hauptexportgüter der deutschen Wirtschaft sind Fahrzeuge, Maschinen, chemische und elektrotechnische Erzeugnisse, Textilwaren und Bekleidung. Trotz des hohen Selbstversorgungsgrades im Agrarsektor müssen aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte auch landwirtschaftliche Erzeugnisse importiert werden. Die wichtigsten Handelspartner sind die EU-Partnerländer. Deutschland hat 2005 seine Stellung als Exportweltmeister verteidigt und Waren im Wert von rund 786 Milliarden Euro exportiert. Das bedeutete ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2004. Importiert wurden laut den Statistikern Waren im Wert von knapp 626 Milliarden Euro. Das Jahr 2005 schloss so mit einem Leistungsbilanzüberschuss von 160,5 Milliarden Euro ab.
Deutschland steht vor der schwierigen Aufgabe, die Wirtschaft weiter an die Bedingungen der Globalisierung anzupassen und die hohe Arbeitslosigkeit abzubauen. Außerdem müssen die nach wie vor bestehenden ökonomischen und sozialen Spannungen zwischen Ost und West überwunden werden. Investitionen in den fünf neuen Bundesländern beschränkten sich vorwiegend auf die Bereiche Medien, Werbung und den Dienstleistungssektor. Trotz der inzwischen vollzogenen grundlegenden Modernisierung, nach der die Industriebetriebe in Ostdeutschland nun wettbewerbsfähig sind, wird es jedoch noch einige Zeit dauern, bis die ostdeutsche Wirtschaft einen wirklichen Aufschwung erlebt. Die landwirtschaftlichen Betriebe in den neuen Bundesländern haben ebenfalls mittlerweile die Anpassung an die Marktbedingungen der Europäischen Union weitgehend erreicht, so dass die Produktivität kaum noch hinter der westdeutscher Betriebe zurückbleibt. Sowohl die Kosten der Wiedervereinigung als auch die Arbeitslosenrate, die Mitte 1999 bei knapp über 10% lag, ließen Schwachstellen in der deutschen Wirtschaft erkennen. Auch Mitte 2004 war die hohe Arbeitslosigkeit (10,5%) der wunde Punkt der Wirtschaft. Hinzu kam auch die schwache Inlandsnachfrage von Gütern. Probleme bereiten immer noch die Inflexibilität des Arbeitsmarktes, der riesige öffentliche Sektor sowie mangelnde Investitionen in neue Technologien.
Geschäftsverkehr
Geschäftliche Termine sollten lange im Voraus vereinbart und strikt eingehalten werden. In vielen Unternehmen ist freitags früher Büroschluss. Auf Pünktlichkeit wird großen Wert gelegt.
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Internet: www.oesterreich.org
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Tödistraße 60, CH-8002 Zürich
Tel: (44) 283 61 61. Fax: (44) 283 61 00.
E-Mail: auskunft@handelskammer-d-ch.ch
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Gellertstrasse 18, CH-4052 Basel
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Konferenzen/Tagungen
Deutschland ist eine der wichtigsten Kongressdestinationen. Tagungsstätten bieten modernste Konferenzeinrichtungen. Weitere Informationen auf Anfrage beim German Convention Bureau (GCB), dem die führenden deutschen Kongressstädte sowie Hotels, Kongresszentren, Verkehrsträger, Reiseveranstalter, Verkehrsvereine und Messegesellschaften in allen 16 Bundesländern angehören.
German Convention Bureau
Münchener Straße 48, D-60329 Frankfurt/M
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