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Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Durch die Zollfreiheit sowie aufgrund niedriger Steuern konnte Andorra in jüngster Zeit ein beachtliches Wirtschaftswachstum erzielen. Tourimus, Finanzdienstleistungen und der Handel mit Verbrauchsgütern sind die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes. Der Tourismussektor hat einen Anteil von 80% am Bruttoinlandsprodukt.
Die Haupterzeugnisse in der Landwirtschaft sind Kartoffeln und Tabak, die Nutzviehhaltung spielt mit 2% am Bruttoinlandsprodukt eine geringere Rolle.
Andorra verfügt jedoch auch über einige Bodenschätze hauptsächlich Blei, Eisen und Alaun. Das staatliche Elektrizitätswerk deckt 25% des Energiebedarfs. Das Land ist jedoch von Energieimporten aus Frankreich und Spanien abhängig, die zugleich auch seine Haupthandelspartner darstellen.
Im Juni 2000 wurde Andorra von der Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) als eine von 38 Steueroasen eingestuft, deren finanzielle Strukturen großangelegter Steuerhinterziehung und Geldwäsche förderlich sein könnten. 33 dieser Länder kamen den strengen OECD-Auflagen nach, Andorra gehört weiterhin zu den verbleibenden 5 Ländern und ist mit der Möglichkeit wirtschaftlicher Sanktionen konfrontiert.
Geschäftsverkehr
Bei Geschäftstreffen geht es in der Regel recht förmlich zu. Termine sollten im Voraus vereinbart werden. Mittagessen ist meist nach 13.30 Uhr. Spanisch- oder Französischkenntnisse sind vorteilhaft, obwohl auch Englisch gesprochen wird. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, im Sommer teilweise auch Mo-Fr 08.00-15.00 Uhr.