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Reise- und Sicherheitsinformationen
Reise- und Sicherheitsinformationen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 11.04.2006
Insgesamt muss in Usbekistan weiterhin von einer erhöhten Gefährdungslage ausgegangen werden. Es wird daher empfohlen, sich umsichtig zu verhalten und Einrichtungen, in denen sich häufiger in grösserer Zahl westliche Ausländer aufhalten (z.B. gesellschaftliche Treffpunkte) sowie Menschenansammlungen nach Möglichkeit zu meiden. Diese Orte könnten neben usbekischen Regierungseinrichtungen als Ziele möglicher terroristischer Anschläge in Betracht kommen.
In Andijan (Ferghanatal) war es im Mai 2005 zu Ausschreitungen gekommen, bei denen zahlreiche Zivilisten ums Leben kamen. Deutschen Staatsangehörigen, die sich in Andijan aufhalten, wird empfohlen, Kontakt mit der Deutschen Botschaft in Taschkent zu halten. Die Passstraße zwischen Taschkent und dem Ferghanatal ist geöffnet, jedoch ist dort weiterhin mit verstärkten Kontrollen zu rechnen. Die Lage in den übrigen Landesteilen ist ruhig geblieben.
Im Juli 2004 wurden in Taschkent Selbstmordattentate verübt. Dabei waren neben der usbekischen Generalstaatsanwaltschaft mit den Botschaften Israels und der USA erstmals auch ausländische Einrichtungen Ziel terroristischer Angriffe. Davor war es Ende März/Anfang April 2004 in Taschkent und Buchara zu mehreren Selbstmordanschlägen gekommen.
Die Behörden haben ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Es kann deshalb landesweit zu verschärften Kontrollen auch von Ausländern kommen.
Von Reisen in Gebiete unmittelbar an der Grenze zu Kirgisistan und Tadschikistan (Ferghanatal) wird abgeraten. Einige Grenzabschnitte sind vermint.
Grenznahe bergige Regionen des Gebietes Kaschkadarja und des Gebietes Surchandarja einschließlich Termez wurden von der Regierung zu Sperrgebieten erklärt.