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Gesundheit

Gesundheit

Nein Nein 1 Nein Ja - 2 - 3 -
[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion ist jedoch gegeben. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[2]

Minimales Risiko mit ausschließlichem Auftreten der weniger gefährlichen Form Malaria tertiana (P. vivax) in den Grenzgebieten zu Kirgisistan, Afghanistan, Tadschikistan und Turkmenistan. Einzelne Fälle wurden aus der Surkhandarinskaya Region und aus den Distrikten Uzunskiy, Sariassiskiy und Shurchinskiy gemeldet.

[3]

Wasser, das zum Trinken, Zähneputzen oder zur Eiswürfelbereitung benutzt wird, sollte vorher abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert, und Milchprodukte können ohne Bedenken verzehrt werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Vorsichtsmaßnahmen

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.



Zecken kommen vorwiegend während der Sommermonate, aber bei warmer Witterung auch im Herbst vor. Dabei können Krankheiten wie die RSSE (Russische Frühsommer-Enzephalitis) durch Zeckenstich übertragen werden. Bei beruflicher Tätigkeit oder Freizeitaktivitäten mit möglicher Zeckenexposition in endemischen Gebieten ist eine Schutzimpfung gegen FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) zu erwägen. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen. Landesweit besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.



Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung in Usbekistan ist mangelhaft. Reisenden wird deshalb auch die Mitgliedschaft bei einer Rettungsfluggesellschaft empfohlen. Die Mitnahme einer Reiseapotheke mit gängigen Präparaten (z.B. Magen/Darm-Medikamente und Insektenabwehrmittel) wird empfohlen. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

HIV-Test

Bei Visumantrag oder bei Aufenthalt von mehr als 3 Monaten kann ein negativer HIV-Test (nicht älter als 3 Monate) in englischer Sprache gefordert bzw. im Land nachgeholt werden.

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