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» Wirtschaftsprofil Russische Foederation

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Die Russische Föderation hat die leistungsfähigste Wirtschaft der GUS (60% der Industrieproduktion und 80% der Exporteinkünfte aller GUS-Staaten). Die russische Wirtschaftspolitik hat darüber hinaus Vorreiterfunktion für die anderen GUS-Republiken. Immer größere Bedeutung haben die Schwerindustrie und die Förderung von Brennstoffen (Erdöl, Erdgas). Petroleum und Erdgas sind die wichtigsten Exportgüter. Das Land ist außerordentlich reich an Bodenschätzen aller Art und besitzt fruchtbare Böden und ausgedehnte Wälder.

Maschinenbau sowie chemische und holzverarbeitende Industrie haben ebenfalls wirtschaftlichen Stellenwert. Ausgeführt werden vor allem chemische Erzeugnisse, Rohstoffe, Düngemittel und Fahrzeuge.

Die russische Volkswirtschaft konnte in den Jahren 2003 und 2004 mit einem Wirtschaftswachstum von jeweils 7,3% einen hohen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts erzielen. Die gestiegene Inlandsnachfrage sowie die Weltmarktpreise für Rohstoffe führten zu erheblich höheren Exporterlösen und einem Handelsbilanzüberschuss in Höhe von mehr als 60,1 Mrd. US$. Die dadurch verbesserte Ertragslage ermöglichte deutlich höhere Investitionen (plus 15-20%) trotz anhaltend hoher Kapitalflucht. Die Inflationsrate konnte von etwa 20% im Jahr 2000 auf 12% im Jahr 2003 reduziert werden. Die Arbeitslosenrate ging ebenfalls zurück. Sie lag zum Jahresende 2000 bei rund 10% und Ende 2003 bei rund 8%.

Die Beseitigung bestehender Strukturprobleme, eine Verstetigung der wirtschaftlichen Entwicklung und die Herstellung von marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ein nachhaltigeres, von der Entwicklung auf den internationalen Rohstoffmärkten unabhängigeres Wirtschaftswachstum und ein verbessertes Investitionsklima bleiben erklärte Ziele der Regierung.

Die Russische Föderation ist Mitglied der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds, der Europabank, hat ein Kooperationsabkommen mit der EU abgeschlossen und ist eines der 11 Unterzeichnerländer des Schwarzmeerabkommens. 1998 wurde die Russische Föderation Mitglied der acht führenden Industrienationen der Welt (G-8 Länder). Seit Mai 2002 existiert das NATO-Russia Council. Haupthandelspartner ist die Bundesrepublik Deutschland.

Geschäftsverkehr

Korrekte Kleidung und Pünktlichkeit werden erwartet. Englisch ist vor allem im Managementbereich Geschäftssprache. Mitunter wird auch Deutsch gesprochen. Es ist ratsam, sich vereinbarte Termine noch einmal bestätigen zu lassen und Visitenkarten in Russisch und Deutsch bzw. Englisch mitzubringen. Dolmetscher- und Übersetzerdienste sind von verschiedenen Organisationen erhältlich, die Bezahlung erfolgt meist in Devisen. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr.

Kontaktadressen

Bundesverband der Deutschen Industrie

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

Breite Straße 29, D-10178 Berlin

Tel: (030) 20 28 14 52. Fax: (030) 20 28 24 52.

E-Mail: ost-ausschuss@bdi-online.de

Internet: www.ostausschuss.de



Wirtschaftskammer Österreich

Außenwirtschaftsorganisation, Osteuropareferat

Stubenring 8-10, A-1010 Wien

Tel: (01) 514 50.

E-Mail: postbox@wkw.at

Internet: http://portal.wko.at



Interessengemeinschaft für die GUS (IG-GUS)

c/o SOFI, Stauffacherstraße 45, CH 8026 Zürich 4

Tel: (01) 249 30 50. Fax: (01) 249 31 33.

E-Mail: info@ig-gus.ch

Internet: www.ig-gus.ch



Industrie- und Handelskammer der Russischen Föderation

St. Ilyinka 6, RF-109012 Moskau

Tel: (495) 929 00 09. Fax: (495) 929 03 60.

E-Mail: dios-inform@tpprf.ru

Internet: http://eng.tpprf.ru

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