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Reise- und Sicherheitsinformationen
Reise- und Sicherheitsinformationen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 13.04.2006
Es wird dringend von Reisen in die folgenden Landesteile Georgiens abgeraten:
Abchasien:
Die Autonome Republik Abchasien in Nordwest-Georgien steht seit 1993 nicht mehr unter dem Einfluss der georgischen Regierung. Abchasien ist grundsätzlich für den internationalen Reiseverkehr gesperrt; eine Einreise ist weder über die russische Nordgrenze noch über die Demarkationslinie entlang des Inguri-Flusses möglich. Die Sicherheitslage in diesem Landesteil ist prekär. In mehreren Teilen des Landes liegen teils nicht gekennzeichnete Minenfelder.
Westmegrelien (Umgebung von Sugdidi):
Hier besteht aufgrund der hohen Zahl von Vertriebenen aus Abchasien und der damit verbundenen sozialen Spannungen sowie der Nähe des Konfliktgebiets ein erhöhtes Risiko von gewaltsamen Übergriffen. Aufenthalte dort sollten auf ein unvermeidbares Minimum beschränkt werden.
Region von Tzchinwali (Süd-Ossetien):
Die Region liegt ebenso wie Abchasien nicht im Einflussbereich der georgischen Regierung. Die Sicherheit von Reisenden ist nicht gewährleistet. Es kommt immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Schießereien.
Pankisi-Tal:
Im Pankisi-Tal leben u.a. mehrere tausend tschetschenischer Flüchtlinge. Nach mehreren Sicherheitsoperationen seit August 2002 haben die georgischen Sicherheitskräfte die Kontrolle zumindest über den besiedelten, unteren Teil des Tals wiedererlangt. Insgesamt bleibt die Sicherheitslage dort aber unübersichtlich. Besondere Verhaltensmaßnahmen müssen getroffen werden für:
Tiflis:
Hier besteht eine erhebliche Gefahr von Raubüberfällen, neuerdings auch unter brutaler Gewaltanwendung. Besonders gefährdet sind die von Ausländern bevorzugten Stadtviertel wie Wake, Vera und Sabortalo sowie Parks und Naherholungsgebiete (hier insbesondere Schildkrötensee/Turtle Lake). Reisende sollten sich nach Sonnenuntergang möglichst nicht alleine auf der Straße aufhalten und auf eine angemessene Sicherung ihrer Unterkünfte achten. Einsame Strecken und Nebenstrassen sind unbedingt zu meiden, ebenso das Tragen von Taschen, auffälligem Schmuck oder teuren Uhren.
Swanetien:
Hier besteht ein Risiko bewaffneter Raubüberfälle. Deshalb sollte man sich in seinen Reiseplanungen nur auf langjährig erfahrene, bekanntere Unternehmen verlassen. Insbesondere sollten nach Swanetien keine Wertsachen, nur das nötigste Bargeld und möglichst Reisedokumente nur in Kopie mitgenommen werden.