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Gesundheit

Gesundheit

Nein Nein Nein Nein Ja - 1 - 2 -
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Geringes Malariarisiko, in der weniger gefährlichen Form Plasmodium vivax, existiert in manchen Dörfern im südöstlichen Landesteil von Juli bis Oktober. Alle anderen Landesteile sind malariafrei. Empfehlung: Mückenschutz.

[2]

Im Sommer besteht aufgrund der höheren Temperaturen und der mit mehr Öl als in Deutschland zubereiteten Speisen ein erhöhtes Risiko von Durchfallerkrankungen. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Dosenmilch oder Milchpulver nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte müssen aus abgekochter Milch hergestellt sein. Außerhalb der Städte sollte Trinkwasser vorsichtshalber abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Nur gut durchgekochte, heiße Fisch- und Fleischgerichte essen. Obst sollte geschält und Gemüse gekocht sein.

Vorsichtsmaßnahmen

Landesweit besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit von April bis Oktober durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.



Hepatitis A und E treten auf, Hepatitis B ist endemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A und B wird empfohlen.



Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.



Wegen der zunehmenden Häufigkeit von Tuberkuloseerkrankungen in Georgien besteht auch für Reisende ein mögliches - wenn auch geringes Ansteckungsrisiko.

Gesundheitsvorsorge

Leichte Erkrankungen können in Georgien behandelt werden. Zu empfehlen ist für ambulante Behandlungen der MediClub Georgia (englischsprachig), Tschawtschawadse Ave. 5, Tiflis, Tel: 25 19 91 (24-Std. Mobilnummer: (08 99) 58 19 91. Ein qualifizierter Rettungsdienst mit englischsprachigem Personal ist unter der Nummer 009 zu erreichen. Operative Eingriffe und komplizierte Zahnbehandlungen sollten besser im Heimatland durchgeführt werden, da die Ausstattung der meisten georgischen Krankenhäuser mit Geräten, Verbrauchsgütern und Medikamenten unzureichend ist. Die medizinische Versorgung ist kostenlos für alle Staatsbürger, und auch Touristen werden in Notfällen weitgehend unentgeltlich behandelt. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte seine Reiseapotheke ausreichend bestücken. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Notrückführung wird empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

HIV-Test

Reisende, die sich länger als 1 Monat in Georgien aufhalten möchten, müssen bei der Einreise einen HIV-Test vorweisen können.

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