Gesundheit
Gesundheit
Nein
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Ja
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Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt oder Transit in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen. Ausgenommen sind Transitpassagiere in Simbabwe, die den Flughafen nicht verlassen.
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Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
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Malariaschutz unter 1200 m ganzjährig (erhöhtes Risiko von November bis einschließlich Juni) für alle Gebiete und insbesondere im Norden (Sambesi-Tal, Victoria-Fälle) erforderlich. In Harare und Bulawayo besteht ein sehr geringes Risiko. Die vorherrschende gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum soll chloroquinresistent sein.
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Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen oder zur Eiswürfelbereitung abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit sterilisiertem Wasser anrühren. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Vorsichtsmaßnahmen
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Simbabwe gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Durchseuchung: Bis zu 25% der erwachsenen Bevölkerung sind infiziert. Sexuelle Kontakte sollten möglichst gemieden werden.
Pest kommt in der Region Matabeleland North vor. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.
Die Schlafkrankheit kommt landesweit vor. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge
Die medizinische Versorgung ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ oder hygienisch problematisch. Oft fehlen (insbesondere in ländlichen Gebieten) Ärzte und qualifiziertes Pflegepersonal. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Krankenhäuser/Zahnärzte in Harare: Trauma Centre, 17 Lanark Rd, Belgravia, Tel: 700666, 700668 (moderne Notaufnahme); The Avenues Clinic, cnr Baines Avenue/Mazowe Street, Tel: 251180, 251199 (gut ausgestattete Privatklinik); Parirenyatwa Hospital, Mazowe Street, Tel: 701555, 701556, 701557 (größtes staatliches Krankenhaus mit nachlassendem Standard). Deutschsprachiger Arzt in Harare: Dr. B Göthje-Watermeyer, Suite 203, 2nd Floor, Medical Centre 52, Baines Avenue Tel: 790240, 727101 (Allgemeinmedizinerin). Ambulanzdienst/Luftrettung: Medical Air Rescue Service (Pvt.) Ltd., 3, Elcombe Avenue Belgravia, Tel: 734513/4/5.
Gesundheitszeugnis
Für eine Daueraufenthalts- und Arbeitserlaubnis ist die Vorlage eines Health Certificates in englischer Sprache erforderlich, das zeigt, dass der Reisende frei von ansteckenden Krankheiten, speziell von Tuberkulose, ist. Ein Röntgenbefund des Thorax ist beizufügen, der Röntgenfilm möglichst mitzugeben.