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Reise- und Sicherheitsinformationen

Reise- und Sicherheitsinformationen

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:

Stand: 08.02.2006

Vor dem Hintergrund der Kontroverse über die Veröffentlichung von Mohamed-Karrikaturen hat es in Nouakchott mehrere Demonstrationen gegeben. Europäische Bürger oder Botschaften sind nicht bedroht worden. Reisende sollten sich dennoch in diesen Wochen von derartigen Demonstrationen und größeren Menschenversammlungen fernhalten. Am 3.8.2005 hat in Mauretanien ein unblutiger Putsch stattgefunden. Das Leben hat sich inzwischen normalisiert. Dennoch rät das Auswärtige Amt weiterhin, sich vor und während der Reise über die aktuelle Lage zu informieren. Von Reisen in das Grenzgebiet zu Algerien und Mali wird dringend abgeraten. Die Sicherheitslage dort wird durch grenzüberschreitend operierende Banden erheblich gefährdet. Zwischen diesen Banden und Sicherheitskräften kann es zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommen. Pläne dieser Banden, westliche Ausländer zu entführen, können nicht ausgeschlossen werden. Eine österreichische Ärztin ist im November 2005 in Nema (im äußersten Osten des Landes) an den Folgen eines brutalen Raubüberfalls gestorben. Die Einreise und Ausreise auf dem Landweg durch die Westsahara muss ausschließlich an der Küste bei Nouadhibou erfolgen (siehe Reisemerkblatt). Wegen nicht kenntlicher Minenfelder ist das Verlassen der Strassen bzw. ausgefahrener Pisten lebensgefährlich, insbesondere bei der Durchquerung des ca. 4 km breiten verminten Streifen Niemandslandes in Grenznähe. Reisende mit eigenem Fahrzeug werden auf erhöhte Unfallgefahren hingewiesen, die von unbeleuchteten Fahrzeugen, Sandverwehungen sowie Strassen und Pisten überquerenden Kamelen, Eseln und Ziegen ausgehen. Auf Nachtfahrten sollte unbedingt verzichtet werden. Die bisher nicht besonders ausgeprägte Kriminalität hat zugenommen. Es ist vereinzelt zu Überfällen auf Autos und Häuser gekommen.

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