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Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Der Bürgerkrieg von 1991 bis 1996 hat die Wirtschaft und die Infrastruktur Liberias stark beeinträchtigt. 1994 waren 68% der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig, die hauptsächlich das Grundnahrungsmittel Reis sowie Palmöl, Kaffee und Kakao für den Export produziert. Naturkautschuk und Eisenerz sind die Hauptexportgüter des Landes. Im Zuge des niedrigen Eisenerzbedarfs auf dem Weltmarkt aufgrund der zurückgehenden Stahlproduktion ging der Anteil des Eisenerzexports an den Exporterlösen von 75% auf 50% zurück. Haupthandelspartner sind die USA, Deutschland sowie die Benelux-Staaten. Liberia ist Mitglied der ECOWAS, der Economic Comission for Africa (ECA) und der Mano River Union, deren Ziel die engere wirtschaftliche Zusammenarbeit in dieser Region ist.
Geschäftsverkehr
In Geschäftskreisen wird Englisch gesprochen. Zwanglose Kleidung auch für geschäftliche Termine, Safarianzug oder Hemd und Krawatte bzw. Sommerkostüm reichen aus. Öffnungsszeiten der Behörden: Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.