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Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Erdöl und Erdölprodukte sind die wichtigsten Exportgüter des Landes. Die Forstwirtschaft ist einer der Haupterwerbszweige. Etwa 60% der Staatsfläche ist bewaldet, die Hälfte davon ist Nutzwald. Ca. 60% der Erwerbstätigen sind in der Forst- und Landwirtschaft beschäftigt. Für die eigene Nahrungsmittelversorgung ist der Kongo dennoch zum Teil auf Lebensmittelimporte angewiesen. Angebaut werden vor allem die Grundnahrungsmittel Maniok und Kochbananen für den Eigenverbrauch sowie Palmöl, Zucker, Kakao und Kaffee für den Export. Weitere 12% der Erwerbstätigen sind in der Industrie beschäftigt, die Erdölgewinnung ist der wichtigste Industriezweig. Der Kongo ist Mitglied der CFA-Franc-Zone und der Union Douaniere et Economique de l'Afrique Centrale (UDEAC). 1994 wurde in Kongo, unterstützt durch den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank, ein Structural Adjustment Programme in Angriff genommen. Die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen wurde allerdings durch die politischen Unruhen behindert. Steigende Ölpreise und die zunehmende politische Stabilisierung haben die wirtschaftliche Lage der Republik Kongo wieder etwas verbessert. Spanien und die USA sind die wichtigsten Ölabnehmer, etwa 2/3 der Importe werden aus Frankreich bezogen (hauptsächlich Lebensmittel, Eisen und Maschinerie).
Geschäftsverkehr
Anzug und Krawatte bzw. Kostüm sind in der Regel nur bei Verhandlungen mit Regierungsbeamten üblich, jedoch nicht bei Geschäftstreffen. Französischkenntnisse sind erforderlich, da keine Übersetzer- und Dolmetscherdienste zur Verfügung stehen. Geschäftsreisen legt man am besten in die Monate Januar bis März und Juni bis September. Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.00-14.00 Uhr, Sa 07.00-12.00 Uhr.