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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Ziel der Regierung unter Präsident Kibaki ist die Privatisierung der zahlreichen Staatsunternehmen. Die Wirtschaft wuchs im Jahr 2003 um 1,8% und verzeichnete damit nach zwei schwachen Jahren einen Aufwärtstrend.

Kenia ist ein Agrarland 75% der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig und erwirtschaften rund 25% des Bruttoinlandprodukts. Die Haupterzeugnisse sind Tee und Kaffee. Kenia ist eines der wenigen afrikanischen Länder mit nennenswerter Milchwirtschaft.

Außer Tee und Kaffee sind Petroleumprodukte die Hauptexportgüter des Landes. Das Land importiert große Mengen Rohöl und Fertigprodukte. Importiert wird hauptsächlich aus Ländern des Nahen Ostens, aus Fernost, der EU und aus Afrika. Hauptabsatzmärkte Kenias sind die afrikanischen Nachbarländer sowie die EU. Die wichtigsten europäischen Handelspartner sind Großbritannien, Deutschland und die Niederlande.

Der bedeutendste Wirtschaftszweig im Dienstleistungssektor ist die Tourismusbranche, nach der Landwirtschaft zweitwichtigster Devisenbringer des Landes. Kenia verzeichnete 2004 ein kräftiges Wachstum bei der Zahl ausländischer Touristen, nachdem es zuvor zum Teil starke Einbrüche bei den Besucherzahlen gegeben hatte. Insgesamt reisten 2004 über 668.000 Urlauber in das ostafrikanische Land ein Plus von 22,1%.

Kenia bezieht Entwicklungshilfe aus Großbritannien; der größte Teil dieser Gelder wird direkt zur Schuldentilgung verwendet. Wie viele afrikanische Länder unterschrieb Kenia Mitte der 90er Jahre ein Structural Adjustment Programme des Internationalen Währungsfonds. Unstimmigkeiten zwischen der damaligen kenianischen Regierung und dem Fonds führten jedoch bald zum Erlöschen des Programms. Die politisch verworrene Lage und weitverbreitete Korruption trugen zu einer generellen Abwendung westlicher Spendenorganisationen bei.

Unter der neuen Regierung ist Kenia ein aktives Mitglied der New Partnership for Africa's Development (NePAD) geworden, einer Initiative für mehr Eigenverantwortung, Demokratie, gute Regierungsführung sowie Wirtschaftswachstum. Ferner ist Kenia Mitglied in der Welthandelsorganisation (WTO).

Geschäftsverkehr

Leichte Anzüge sind für alle Anlässe angebracht. Termine sollten im Voraus vereinbart werden. Englisch ist die offizielle Geschäftssprache. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-13.00 und 14.00-17.30 Uhr. In Mombasa öffnen und schließen die Büros i. Allg. eine halbe Stunde früher.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Botschaft von Kenia

Markgrafenstraße 63, D-10969 Berlin.

Tel: (030) 259 26 60. Fax: (030) 25 92 66 50.

E-Mail: embassy-kenya.bn@uumail.de



Kenya National Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer)

Ufanisi House, Hail Slassie Avenue, PO Box 47024, Nairobi.

Tel: (02) 33 44 13. Fax: (02) 34 06 64.

E-Mail: kncci@swiftkenya.com



Investment Promotion Centre (Investitionsförderungs-Center)

National Bank of Kenya Building, 8th Floor, Harambee Avenue, PO Box 55704, 00200 Nairobi.

Tel: (02) 22 14 01. Fax: (02) 33 66 63.

E-Mail: info@investmentkenya.com

Internet: www.ipckenya.org oder www.investmentkenya.com

Konferenzen/Tagungen

Das Kenyatta International Conference Centre befindet sich in Nairobi, PO Box 30764. Tel: (02) 33 23 83/84. Fax: (02) 25 27 79. Weitere Auskünfte vom Fremdenverkehrsamt.

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