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Reise- und Sicherheitsinformationen
Reise- und Sicherheitsinformationen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 13.03.2006
In ganz Kamerun, insbesondere in den größeren Städten wie auch in Ferienorten an der Küste, z.B. Kribi und Limbe, sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten (keine auffälligen Wertgegenstände - auch nicht beim abendlichen Restaurantbesuch - tragen, Geld auf mehrere Taschen verteilen, genügend Geld mitführen, um keine Gewaltanwendung seitens der Diebe zu provozieren, spätabends nicht alleine zu Fuß unterwegs sein). In größeren Städten (auch Jaunde und Douala) muss vor Taxifahrten nach Einbruch der Dunkelheit (d.h. ca. 18.00 Uhr) nachdrücklich gewarnt werden. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht in jüngster Zeit ein erhöhtes Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen es bereits zu schweren Verletzungen der Opfer gekommen ist. Im Norden und im extremen Norden Kameruns kommt es sehr häufig (in anderen Provinzen hin und wieder) auch auf den Hauptverkehrsverbindungen zu Straßenüberfällen ("coupeurs de route"), bei denen die Sicherheitskräfte sich zum Teil passiv verhalten. Auf jeden Fall sollten Fahrten am Abend und in der Nacht vermieden werden. Reisen auf die Halbinsel Bakassi sollten nur mit erhöhten Vorsichtsmaßnahmen unternommen werden. Erhöhte Unfallgefahr besteht landesweit auf Grund häufiger technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem riskanten Verkehrsverhalten einheimischer Fahrer. Dies gilt umso mehr bei Dunkelheit. Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg für Afrika-Durchquerer ist wegen zeitweise geschlossener Grenzen und innerer Unruhen sowie hoher Kriminalität (Republik Kongo, Demokratische Republik Kongo, Zentralafrikanische Republik) unmöglich bzw. mit hohem Risiko verbunden. Die Deutsche Botschaft ist zu erreichen unter: Tel: (00237) 221.00.56 / 220.05.66 / 221.44.34 / 221.72.92, Fax: (00237) 221.62.11.