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Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Guinea-Bissau ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die landwirtschaftlichen Erträge reichen kaum für die Selbstversorgung. Reis ist das Grundnahrungsmittel. Hauptexportgüter im Agrarbereich sind Erd-, Cashew- und andere Nüsse. Der einzige nennenswerte Industriezweig ist die Holzindustrie. Mit Hilfe von EU-Zuschüssen wird die Baumwollproduktion gefördert. Der Bau von Zuckerraffinerien ist geplant, und auch die Fischerei soll mit Hilfe von Förderungsprogrammen weiter ausgebaut werden. Öl- und Bauxitvorkommen sind zur Zeit noch unerschlossen. In absehbarer Zeit wird sich jedoch kaum etwas an der massiven Auslandsverschuldung ändern, das Land wird weiterhin von finanzieller Hilfe aus dem Ausland abhängig sein. Guinea-Bissau ist Mitglied der ECOWAS (Wirtschaftsgemeinschaft der Westafrikanischen Staaten). Seit 1997 gehört das Land der CFA-Franc-Zone an. Haupthandelspartner sind Frankreich, Portugal, Italien und Thailand.
Geschäftsverkehr
Zu geschäftlichen Terminen trägt man Safarianzüge bzw. Sommerkleider. Portugiesische Sprachkenntnisse sind von Vorteil, da nur wenige Geschäftsleute Englisch sprechen.
Kontaktadresse
Informationen erteilen die konsularischen Vertretungen (s. Adressen).