Gesundheit
Gesundheit
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Nein
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Die Elfenbeink üste gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten.
Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitreisende, die den Transitraum nicht verlassen. Die Gelbfieberschutzimpfung muss mindestens 10 Tage vor Einreise durchgef ührt werden. Der Nachweis wird bei der Einreise verlangt.
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Eine Cholera-Schutzimpfung ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Die Infektionsgefahr bei Touristen ist als sehr gering einzustufen. Um sich zu sch ützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
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Malariarisiko ganzjährig in allen Landesteilen, einschließlich der Stadtgebiete. Die vorherrschende, gefährlichere Form Plasmodium falciparum (90 %) soll stark chloroquinresistent sein. Empfehlung: M ückenschutz und Vorbeugung durch Medikamente.
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Landesweit besteht eine erhöhte Gefahr f ür Magen- und Darminfektionen. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eisw ürfelbereitung abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anr ühren. Fleisch- oder Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß serviert gegessen werden. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gem üse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
Vorsichtsmaßnahmen
Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Fl üssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr f ür Hepatitis A. Eine Schutzimpfung wird empfohlen. Hepatitis B ist hochendemisch. Bei längeren Aufenthalten und f ür Kinder und Jugendliche wird auch eine Schutzimpfung gegen Hepatitis B empfohlen.
Das durch Stechm ücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.
Fleckfieber tritt ebenfalls landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu sch ützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.
Es besteht ein geringes Infektionsrisiko f ür Schlafkrankheit, die durch M ücken übertragenen wird. Es empfehlen sich sorgfältige M ücken-Schutzmaßnahmen.
Das Zeckenbissfieber kommt landesweit vor.
Ausbr üche der Meningokokken-Meningitis (ACWY) können v.a. in der Trockenzeit vorkommen. Um sich zu sch ützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. F ür Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr f ür alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungesch ützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kan ülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Gesundheitsvorsorge
Öffentliche Krankenhäuser entsprechen in keiner Weise europäischem Standard. In Abidjan existieren jedoch einige Privatkliniken mit akzeptablem, aber abnehmendem Standard. Bei Behandlungen wird Vorkasse verlangt. Die Mitnahme einer individuellen Reiseapotheke ist ratsam. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit R ückholversicherung wird dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend gesch ützt werden.
HIV-Test
Bei längerem Aufenthalt muss in der Regel das Ergebnis eines HIV-Testes nachgewiesen bzw. ein Gesundheitszeugnis vorgelegt werden. Touristen sind davon normalerweise nicht betroffen.