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Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Burundi ist immer noch ein Agrarstaat und gehört zu den ärmsten Ländern weltweit. Aufgrund der instabilen politischen Lage befindet sich das Land kurz vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. 90% der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft tätig. Maniok und Süßkartoffeln sind einheimische Grundnahrungsmittel. Hauptexportgüter sind Kaffee (Exportanteil 80%), Tee, Baumwolle, Häute und Felle. Die Exporterlöse stehen und fallen mit dem Weltmarktpreis für Kaffee. Die kleine Bergbauindustrie konzentriert sich auf Gold, Zinn, Tungsten und Tantal. Die großen Vanadium-, Nickel- und Uranvorkommen sind bisher noch nicht ausgebeutet worden, und die einheimische Textilindustrie steckt noch in den Kinderschuhen. Burundi hat Wirtschaftsabkommen mit Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo im Rahmen der Wirtschaftsgemeinschaft der Länder der Großen Seen (CEPGL) und ist Mitglied der Wirtschaftsgemeinschaft der Staaten Zentralafrikas (CEEAC) und der Freihandelszone des östlichen und südlichen Afrika (COMESA). Burundi wird auch weiterhin von Entwicklungshilfe abhängig sein, die vor allem aus Frankreich, Belgien und Deutschland kommt. Aber auch der EU-Entwicklungsfonds und die Weltbank versuchen, dem Land finanziell unter die Arme zu greifen. Seine Importe bezieht Burundi hauptsächlich aus den obengenannten Ländern sowie aus Japan. Hauptabnehmer der Exportwaren sind die Länder der CFA-Franc-Zone, zu denen Burundi gehört, sowie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Belgien, die Niederlande, Luxemburg und die USA.
Geschäftsverkehr
Leichte Anzüge bzw. Kostüme sind angemessen für Geschäftstermine. Für Geschäftsreisen sind die Monate April bis Oktober bzw. Dezember und Januar am günstigsten. Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.30-12.00 und 14.00-17.30 Uhr.
Kontaktadresse
Chambre de Commerce et de lIndustrie du Burundi (Industrie- und Handelskammer)
BP 313, BI-Bujumbura
Tel: 22 22 80. Fax: 22 78 95.
Konferenzen/Tagungen
Hauptveranstalter für Konferenzen und Tagungen ist: